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José Maria Eca de Queiroz: Der Mandarin.

Originaltitel: O Mandarim, 1880
4 Sterne

Eine phantastische Novelle.

Theodor ist ein kleiner Beamter, der fast sein ganzen Gehalt für die lebensnotwendigen Dinge wie Wohnung, Kleidung, Nahrung ausgeben muss. Mit den wenigen, übrigen Geld kauft er Lose, damit eines Tages das Glück zu ihm kommt. Er ist zwar nicht gläubig, betet aber brav zur Jungfrau Maria – um im frommen Portugal nicht aufzufallen. Und wer weiß, vielleicht hilft es doch?
Wenn Theodor immer noch Geld übrig hat, kauft er Bücher. Und dann, an einem schönen Sonntag, wird er durch die Lektüre zum Mörder. Und reich.

So beginnt die kurze Geschichte von Theodor. Er macht mit seinem plötzlichen Reichtum das, was wohl die meisten tun würden: Er schwelgt im Luxus. Dummerweise wird er dabei von einem Geist heimgesucht. Und er versucht, den Geist zu besänftigen…

Die Geschichte ist ziemlich kurz, 116 Seiten lang. Mir hat diese Geschichte nicht ganz so gut gefallen wie z.b. Die Reliquie, aber auch hier ist die Ironie des Autors deutlich zu spüren. Als Einstieg in das Werk dieses großartigen Schriftstellers ist der Mandarin gerade wegen der Kürze gut geeignet.

Leider gibt es dieses Buch wie fast alle anderen Bücher von José Maria Eca de Queiroz nur gebraucht zu kaufen. Eine Neuauflage wäre wirklich wünschenswert.

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