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Emile Zola: Der Bauch von Paris

Originaltitel: Le ventre de Paris, 1873
Info zur Reihenfolge
4 Sterne

Dieses Buch spielt sich größtenteils in den Pariser Markthallen ab. Dementsprechend sind die Beschreibungen von Zola hier: in anderen Büchern der Reihe werden Kleider oder Häuser bis in alle Einzelheiten beschrieben, hier sind es Nahrungsmittel: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch…
Die meisterhaften Beschreibungen nehmen einen großen Teil des Buches ein. Die Charaktäre dagegen sind leider nicht so deutlich beschrieben. Florent ein Sträfling, der in einem Gefängnis in Guyana einsitzt, schafft es von dort zu fliehen und landet wieder in Paris. Er wird von seinem Bruder Quenu und dessen Ehefrau Lisa (geborene Macquardt) aufgenommen. Aber zumindest Lisa ist nicht wirklich begeistert davon, das ein Sträfling in ihrem Haus lebt. Und auch die anderen Händlerinnen auf den Pariser Marktständen halten Florent schnell für einen merkwürdigen Charakter.
Außerdem gibt es da noch ein Erbe, das Florent erwartet – doch das Geld wäre bei Lisa besser angelegt, findet sie.

Hier habe ich mal einen Auszug aus dem Buch (Seite 40/41) abgetippt, damit íhr euch besser ein Bild von seinen Beschreibungen machen könnt:

„Die riesigen Weißkohlköpfe waren gepreßt und hart wie blasse Metallkugeln. Die großen Blätter des Grünkohls glichen Bronzeschalen. Das Morgenrot verwandelte den Rotkohl in herrliche weinrote Blüten mit karminroten und dunklen Purpurflecken.“

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