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Peter Scholl-Latour: Der Tod im Reisfeld. Dreißig Jahre Krieg in Indochina

Originaltitel, 1979
5 Sterne

Das Buch ist in drei Teilen aufgeteilt: Der Französische Indochinakrieg, der Amerikanische Krieg (=das, was wir unter Vietnamkrieg kennen), und zum Schluß der Krieg mit Kambodscha und China.
Es sind einzelne Reportagen aus den 30 Jahren, die hier zusammengefaßt wurden. Die erste Reportage stammt aus dem Jahr 1945, die letzte aus dem Jahr 1979.

Peter Scholl-Latour berichtet von Begegnungen mit anderen Kriegsreportern, Dipolomaten, Staatsoberhäuptern, Soldaten, Guerillakriegern, Vietcong, Dolmetscher, Nachtklubbesitzern, Prostituierten…er scheint jeden Menschenschlag getroffen zu haben, wird sogar kurzzeitig vom Vietcong entführt. Der Autor kann sehr gut beschreiben, man merkt ihm an, das er sehr oft in Vietnam war. Und auch wenn viele Daten genannt werde, ich fand das Buch sehr flüssig zu lesen.
Die meisten der Reportagen handeln von Vietnam, aber es gibt auch einige aus den Nachbarstaaten, vor allem Laos, Kambodscha und China. Auch wenn die Erstausgabe aus dem Jahr 1981 stammt, ist das Buch auch heute noch sehr informativ. Dazu trägt auch die Zeitleiste am Ende des Buches bei.
Wer für die politischen Ereignissen in Südostasien Interesse zeigt, kommt um dieses Buch nicht herum.

In meiner älteren Bertelsmann-Ausgabe ist auch eine Landkarte enthalten, die einem die Orientierung sehr erleichert. Leider kann ich nicht sagen, ob sie auch in neueren Ausgaben erhalten ist, aber ich hoffe es sehr. Momentan gibt es das Buch nur gebraucht zu kaufen.

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