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Marsha Mehran: Das persische Café. Roman mit Rezepten

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOriginaltitel: Pomegranate Soup, 2005
Serie: Das persische Cafe #1
Bewertung: 4 von 5 Sternen

1986, in einer kleinen irischen Stadt namens Ballinacroagh. Drei persische Schwestern eröffnen ein Cafe. Einige Dorfbewohner sind hingerissen, andere sehen in dem Cafe Babylon eine Lasterhöhle.
Im Vordergrund des Buches steht das Kochen. Jedes Kapitel ist nach einem persischen Spezialität benannt und das Kapitel beginnt dann immer erst mit dem Rezept. Auch während des Kapitels nimmt die Zubereitung der Mahlzeiten einen großen Raum ein. Das sorgte zumindest bei mir für einen knurrenden Magen.

Neben dem Kochen geht es vor allem um das Leben der Schwestern. Layla, die jüngste, ist erst 15, und sie verliebt sich in den Sohn des grössten Widersachers der Schwestern. Dieser Widersacher ist der ungekrönte König des Dorfes, ihm gehören die sämtliche Pubs, sein Schwager ist einer der beiden Stadträte. Eigentlich hatte er ganz andere Pläne für das Gebäude, in dem sich das Cafe befindet.

Immer wieder wird in Rückblenden das Leben der Schwestern im Iran geschildert. Marjan und Bahar sind zusammen mit ihrer kleinen Schwester 1979 aus Teheran geflohen, während der grössten Unruhen. Von der Flucht selbst wird nicht viel erzählt, aber die Schilderung, wie sich das Leben im Iran durch den Sturz des Schahs ändert, hat mir gut gefallen.

Zu dem Buch gibt es übrigens eine Fortsetzung: „Rosenwasser und Meerjungfrauen: Roman mit Rezepten“.

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