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Linda Howard: Mondscheinmorde

Laut dem Klappentext könnte frau direkt auf den Gedanken kommen, das es sich hier um drei irsinnig spannende Geschichten handelt, in denen Frauen sich in die falschen Männer verlieben und nun in Lebensgefahr schweben. Ganz so ist es allerdings nicht…

 

See der Träume (Lake of Dreams, 1995)
1 Stern

Thea träumt seid einem Monat von einem Mann. Die Träume sind äußerst realistisch, dumm nur, das er im Traum zuerst mit schläft und sie dann umbringt. Angst vor Wasser hat sie plötzlich auch. Um die Angst zu bekämpfen, fährt sie in ein Ferienhaus am See. Da trifft sie Richard, der im Nachbarhaus wohnt – ihren Traummann. Natürlich bekommt sie wieder Angst, das er sie nun wirklich umbringen will.
Ich fand die Story zum einschlafen langweilig. Bei einer normalen Romanlänge hätte ich die Geschichte vermutlich nicht beendet, aber 100 Seiten lesen sich ja fix. Die Charaktere waren viel zu oberfächlich und die ganzen Träumereien und das Gerede um frühere Leben fand ich dämlich.

Vollmond (Blue Moon, 1997)
2 Sterne

Sheriff Jackson Brody ist sauer. Es ist Vollmond und die Menschen spielen verrückt. Da wird er zu Lilah geschickt, die sehr einsam lebt (ihr Haus ist nur per Boot erreichbar) und von einem Mann bedroht wird. Jackson vertreibt den Mann, der ihm dafür das Boot klaut. Passenderweise kommt nun ein Unwetter, und er muss die Nacht bei Lilah verbringen. Lilah wiederum weiss, das der Sheriff ihre grosse Liebe sein wird, sie findet seine Aura toll und hat eine Eingebung.
Die Geschichte war auf jeden Fall besser, aber nicht gut. Mit Auren und Erscheinungen kann ich nichts anfangen, auch die Personen sind auch hier nur kurz angerissen. Andererseits unterhält die Geschichte für zwei Stunden ganz nett und erfühlt damit ihren Zweck.

Schneeblind (White Out, 1999)
3 Sterne

Idaho, tiefster Winter, ein Blizzard tobt. Hope, Besitzerin einer Ferienanlage, ist allein zu Haus. Plötzlich schlägt ihr Hund an und ein fremder, halb erfrorener Mann, angeblich ein Polizist, fällt ihr ins Haus. Hope rettet dem Mann das Leben (=Austausch von Körperwärme). Tja, kaum ist er aufgetaut, ist er äußerst rege. ;)
Allerdings hört Hope am nächsten Morgen im Radio, das ganz in der Nähe einige Häftlinge entkommen sind und wird misstrauisch. Ist der Fremde wirklich ein Polizist oder ein Schwerverbrecher auf der Flucht?
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Wirklich spannend ist das Buch zwar nicht, aber es ist eine schöne Liebesgeschichte und es gibt auch einige witzige Dialoge. Schade, das Linda Howard aus der Story kein richtiges Buch gemacht hat.

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