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Annmarie McKenna, Mary Winter, K.A. Mitchell: Serving Love

Originaltitel, 2008
Deutsche Übersetzung: Nicht vorhanden

 

In „Serving Love“ sind drei völlig unterschiedliche kürzere Romane enthalten, die nur eines gemeinsam haben: Den Valentinstag.

Annmarie McKenna: Court Appointed (88 Seiten)
4 Sterne

Jackson stammt aus einer priviligierten Familie und ist schon früh die Karierreleiter hochgeklettert. Mit nur 38 Jahren ist er schon Richter. Aber wegen seiner Karierre kann er nicht öffentlich zu seiner Homosexualität stehen. Dann aber wird er von einem Stalker verfolgt und ausgerechnet FBI Agent Trey wird als sein Leibwächter ausgewählt – die beiden kenne sich schon flüchtig, aber Jackson hat sich bisher immer zurückgehalten.
Für einen richtig ausgereiften Roman ist das Buch leider zu kurz. Ich hätte einfach gerne noch mehr von den beiden gelesen, darüber, wie sich ihre Beziehung weiter entwickelt. Die Story ist zwar etwas vorhersehbar (natürlich hat „Goldjunge“ Jackson Probleme mit seiner Familie – bzw die mit seiner Homosexualität). Die Beziehung der beiden ist aber sehr schön beschrieben. Der „Krimianteil“ ist eher nebensächlich, trotzdem hat mich die Identität des Stalkers überrascht. Ich kann mir gut vorstellen, noch mehr Bücher der Autorin zu lesen.

Mary Winter: For Love and Country (68 Seiten)
1 Stern

Diese Story spielt während des Amerikanischen Bürgerkrieges im Jahre 1862 und ist damit auch die einzige historische von den drei Geschichten. Emil und Basile hatten vor ein paar Jahren bereits eine kurze Beziehung, die aber von Basile beendet wurde. Als Vampir hat man mit einem Sterblichen einfach keine Zukunft. Jetzt aber hat sich einges geändert – mittlerweile ist auch Emil ein Vampir und bittet Basile um Hilfe. Die Nordstaaten brauchen Basiles Schiff.
Ehrlich gesagt hat mir diese Geschichte überhaupt nicht gefallen. Wenn die Story länger gewesen wäre, dann hätte ich es wohl abgebrochen. Warum die beiden 68 Seiten brauchen, bis sie zusammenkommen, obwohl es eigentlich keinen Grund mehr für eine Trennung gibt, ist mir schleierhaft geblieben.

K.A. Mitchell: Hot Ticket (77 Seiten)
3 Sterne

Cade und Elliot sind beide vom Gericht zu gemeinütziger Arbeit verurteilt worde – Cade hat das Auto seines Ex demoliert und Elliot hat aus versehentlich Diebesgut gekauft. Gleichzeitig finden die beiden einen Umschlag mit zwei Konzertkarten – so gehen sie zusammen ins Konzert.
Elliot ist zwar der bodenständige der beiden, aber auch der jüngere (23 Jahre) und hatte bisher noch nie eine Beziehung. Cade ist bereits 34, seine Eltern sind Hippies und dementsprechend ist er aufgewachsen.
Elliot hat mir gut gefallen, seine Ängste vor dem „ersten Mal“ hat die Autorin sehr schön geschildert. Cade blieb aber etwas farblos, das er Angst vor Gefühlen hat, ist bei mir leider nicht so ganz angekommen. Vielleicht war aber die Geschichte auch einfach zu kurz dafür.

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