comment 0

Banana Yoshimoto: N.P.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOriginaltitel: unbekannt, 1990
4 Sterne

Mit 48 Jahren bringt sich der japanische Schriftsteller Takase um. Unter anderem hinterlässt er ein unvollendetes Manuskript, nämlich N.P..  Auf die Menschen, die das Manuskript lesen, hat es eine beunruhigende Wirkung.
Bei der Beerdigung von Takase trifft Kazami, die Ich-Erzählerin, zum ersten Mal auf die Zwillinge. Sie unterhalten sich nicht, aber als sie Othohiko (den männlichen Teil der Zwillinge) nach zwei Jahren wiedertrifft, erkennen sie sich sofort wieder.
Die Geschwister sind in den USA aufgewachsen und fühlen sich in Japan fremd. Aber auch in den USA sind sie nicht heimisch geworden. Otohiko und seine Schwester sind nicht alleine gekommen, auch seine Freundin, ebenfalls eine Japanerin ist mitgekommen.

Immer wieder kreuzen sich die Wege der Protagonisten. Ich kann den Inhalt eigentlich nicht wirklich zusammenfassen, aber es geht um Inzest, Selbstmordgedanken, Liebe, Tod, Beziehungen. Wie alle Bücher von Banana Yoshimoto ist auch dieses hier sehr fremdartig, melancholisch, poetisch und träumerisch.
Ein sehr schönes Buch, allerdings haben mir „Amrita“ und „Kitchen“ noch etwas besser gefallen.

Kommentar schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s