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Banana Yoshimoto: Federkleid

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4 Sterne

Mit gerade 18 Jahren ist Hotaru eine Beziehung zu einem älteren Mann eingegangen. Acht Jahre lang war sie seine Geliebte, nur für ihn da. Sie hat keine Ausbildung, stattdessen hat sie ihre freie Zeit immer nur zum Einkaufen oder für Besuche beim Kosmetikstudio oder Friseur genutzt. Aber jetzt hat er sich doch für seine Frau entschieden und Hotaru ist verzweifelt. Finanziell ist sie zwar abgesichert, aber was soll sie nun mit ihrer freien Zeit anfangen?
Sie verlässt Tokio und geht zurück in ihre Heimatstadt, irgendwo in den Norden Japans.

Sie jobbt in dem skurrilem Cafe, das ihrer Oma gehört, trifft alte Bekannte und lernt neue Menschen kennen.
Wie schon in anderen Büchern von Banana Yoshimoto geht es hier auch um Tod und Abschied nehmen. Aber hier gibt es auch eine Beziehung, die nicht durch den Tod beendet wurde und trotzdem beendet ist – und das Hotaru das akzeptieren muss.
Auch gibt es hier wieder einige übersinnliche Momente, Träume, die eigentlich Vorhersagungen sind.

Wie andere Bücher der Autorin ist auch dieses ein trauriges, fremdartiges, melancholisches Buch, das trotzdem sehr schön zu lesen ist.

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