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Jane Seville: Zero at the Bone

Originaltitel, 2009
Deutsche Übersetzung: nicht vorhanden
5 Sterne

Wow!
Jack, ein hochqualifizierter Chirug aus Baltimore, wird Augenzeuge eines Mordes. Die Täter sind Drogenbosse, die die Staaatsanwaltschaft schon seid Jahren ins Gefängnis bringen will. Bisher sind aber alle Prozesse geplatzt, die Zeugen wurden vorher umgebracht.
Und so landet Jack im Zeugenschutzprogramm.
D ist ein Auftragskiller. Seid 10 Jahren ist er in der „Branche“ tätig und hat mittlerweile das Gefühl, das er gar kein Mensch mehr ist, sondern eine seelenlose Killermaschine. Eine kleine Macke hat er aber: er tötet nur, wenn er selber glaubt, das die Opfer den Tod verdient haben. Ein Zeuge, der gegen zwei Drogenbosse aussagen will, verdient den Tod in seinen Augen nicht. So lehnt er den Auftrag ab – aber dann wird er erpresst und nimmt doch an.
Als er sich aber Jack gegenüber sieht, kann er es doch nicht tun – staatdessen wird er spontan zum Leibwächter und die beiden völlig unterschiedlichen Männer gegeben sich zusammen auf die Flucht.
Am Anfang hatte ich schon große Schwierigkeiten mit dem Buch. Das Buch beginnt gleich mit einer Exekution, die D durchführt und so löste D zunächst eher Abscheu bei mir aus.
Auch die Dialoge fand ich schwierig zu lesen, D spricht in einem eher unverständlichen… Dialekt? Umgangssprache? Mit der Zeit habe ich aber daran gewöhnt.
Je mehr ich gelesen habe, umso begeisteter war ich. Die Geschichte ist unglaublich spannend erzählt und sehr verwickelt. Denn es gilt nicht nur Jack vor den Drogenbossen zu beschützen, sondern auch herauszufinden, wer D eigentlich erpresst.
Dazu kommt die langsame Veränderung in der Beziehung der beiden. D taut ganz langsam auf und auch Jack verändert sich.
Es gibt ein paar Sexszenen, aber die ziehen sich nicht über mehrere Seiten hin und werden auch nicht ausführlich beschrieben. Im Gegenteil – oft erfährt man als Leser nur, das die beiden ins Bett gehen und beim nächsten Absatz ist es dann schon wieder Tag. Gleichzeitig wirkt die Beziehung der beiden unter solchen Umständen recht normal. Denn wenn sie sich auch ein Happy End wünschen haben beide immer wieder große Zweifel. Denn eigentlich kann das alles doch gar nicht glücklich enden…dadurch fand ich das Buch stellenweise unglaublich traurig.

Erwartet hatte ich eigentlich einen netten Gay-Erotikthriller. Bekommen habe ich aber einen wahnsinnig spannenden Thriller (also, für mich, aber ich lese ja auch nicht viele Thriller) mit einer schönen Liebesgeschichte.

4 Comments

  1. evi

    Oh, auf das Buch bin ich ja schon ziemlich gespannt, ich hab´s noch hier liegen und hoffe, ich finde bald die Zeit, es zu lesen!LG, Evi

  2. Mein erster Kommentar! *freu*Und ich hoffe, das dir das Buch gefällt! Ich warte schon ewig auf ein weiteres Buch der Autorin.Ganz toll – aber ganz anders – ist "Wes and Toren", das lese ich gerade zum dritten Mal, weil es sooo süß ist.LG, Hermia

  3. evi

    Gern geschehn! :)Wir kennen uns doch, nicht? Dein "alter" Blog war Schmöker-Lust, wenn ich mich nicht irre.Ich hab dich gleich mal in meine Blogroll aufgenommen, damit dein neues Domizil auch noch ein paar andere entdecken!"Wes and Toren" – soso, muss ich mir merken! Und die Wunschliste wird schon wieder länger. *seufz*LG, Evi

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