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Yasushi Inoue: Das Jagdgewehr

  • Originaltitel: unbekannt, 1949
  • Bewertung: 4 von 5 Sternen

Diesmal wird die Rezension recht kurz sein – aber das Buch ist auch dünn und soviel mag ich da gar nicht erzählen.

Der Erzähler, ein Dichter, kann ein Gedicht mit dem Titel „Das Jagdgewehr“ in einer Zeitschrift für Jäger veröffentlichen. Eigentlich ist das Gedicht gar nicht für eine Jägerzeitschrift geeignet, spricht es doch eher von der Einsamkeit eines Jägers und nicht vom Spaß an der Jagd.

Am Anfang hat der Erzähler auch noch Bedenken, das es Kritik geben könnte. Doch stattdessen erhält er eines Tages ein Päckchen von einem Unbekannten, einem Mann, der sich in der Figur des Jägers wiederzuerkennen glaubt. Und als Erklärung für seine Einsamkeit bekommt schickt er dem Dichter drei Abschiedsbriefe: Einen von seiner Frau, einen von seiner Geliebten und den dritten von deren Tochter.
In den drei völlig unterschiedlichen Briefen wird die Geschichte einer Liebesbeziehung geschildert. Einer Beziehung, die es so nicht geben durfte.

Den Ton in dem Buch ist eher leise. Es passiert auch nichts in dem Buch, es wird nur ein und dieselben Geschichte aus drei verschieden Sichtweise erzählt. Was aber an dem Buch wunderschön ist, das ist die Sprache. Eine ganz klare, eindringliche Erzählweise.

Eine kleine, feine Novelle.

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