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[Rezension] Stewart O’Nan: Letzte Nacht

  • Originaltitel: Last Night at the Lobster, 2007
  • Bewertung: 4 von 5 Sternen

Der letzte Tag im Red Lobster beginnt. Es ist kurz vor Weihnachten, doch die Zentrale der Restaurantkette hat entschieden, das das Red Lobster in New Britain am nächsten Morgen nicht mehr öffnen wird.
Zum letzten Mal öffnet Manny, der Geschäftsführer die Türen. Zum letzten Mal kontrolliert er die Eismaschine,die Fritteuse. Am letzten Abend soll alles perfekt sein, doch gerade an diesem Abend tobt ein Schneesturm und es kommen nur wenige Gäste.

Das Buch ist eine Momentaufnahme eines einzigen Abends, eine richtige Handlung gibt es nicht. Man erfährt nicht viel über das vorher der Charaktere, aber einiges kann man sich im Laufe der Geschichte zusammen reimen. Es gibt heimliche Affären, Streitereien unter dem Personal. Manny sucht noch ein Weihnachtsgeschenk für seine schwangere Freundin.
Dazu kommen die üblichen Probleme mit den Gästen – alte Damen, die die Zuckerpäckchen klauen, kleine Jungs, die zu viel essen und sich schließlich übergeben…

Eigentlich ist alles sehr belanglos. Trotzdem hat mich das kleine Buch, das gerade mal 160 Seiten hat, sehr berührt.

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