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[Rezension] Heidi Cullinan: Nowhere Ranch

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  • Originaltitel, 2011
  • Genre: Gayromance, BDSM
  • deutsche Übersetzung: /
  • Bewertung: 4 von 5 Sternen

Mit 20 wird Roe unfreiwillig geoutet. Seine Mutter findet beim Putzen eindeutige Pornos und Roe muss die heimische Farm verlassen. Er bleibt aber noch in der Stadt, mischt bei einer Schlägerei mit und landet schließlich sogar im Gefängnis. Nach seiner Entlassung verlässt er die kleine Stadt und zieht als Cowboy durch das Land. Schließlich landet er auf der eher kleinen Nowhere Ranch in Nebraska.
Er arbeitet hart – das er schwul ist, weiß niemand und es soll auch niemand erfahren. Also fährt er drei Stunden in die nächste, größere Stadt, geht dort in eine einschlägige Schwulenbar und trifft zu seinem Entsetzen auf seinen Boss Travis Loving.
Nach langem um-den-heißen-Brei-herum-reden stellen die Männer fest, das sie eigentlich das gleiche wollen – nämlich rauhen und harten Sex mit großen Spielzeugen. Seehr großen Spielzeugen. ;)

Roe ist jemand, der nur auf One Night Stands aus ist. Zu viel Nähe macht ihm Angst. Und eine Beziehung zum Boss kommt gar nicht in Frage. Trotzdem lässt er sich zu einem heißen Wochenende überreden. Danach ist erstmal wieder Sendepause. Allerdings kann Roe nicht von Travis lassen und auch der ist von ihren gemeinsamen Erlebnissen begeistert.
Trotzdem bleibt alles sehr unverbindlich, zumindest aus der Sicht von Roe. Da der Roman komplett aus seiner Sicht erzählt wird bleibt Travis am Anfang etwas undurchschaubar. Ich fand aber, das sehr schnell klar wird, das er Roe mit zu viel Nähe nicht erschrecken will und sich deshalb zurückhält.
Gut gefallen hat mir, das der Alterunterschied kaum eine Rolle spielt.
Die Sexszenen sind auf jeden sehr ausführlich beschrieben. Und wenn jemand nichts für BDSM und Fetischspiele übrig hat, dann sollte man sich vielleicht einen anderen Roman suchen.
Eine weitere wichtige Rolle in dem Buch spielt Haley, die zu einer Freundin von Roe wird. Sonderlich sympathisch war sie mir schon am Anfang nicht, ihre Art ist mir einfach zu…alles. Zu laut, zu bestimmend, sie weiß als einzige, was gut für Roe und Travis ist und schreit das jedem entgegen. Vor allem dem Leser. Ich hätte ihre Rolle zu gerne massiv gekürzt!

Was mir leider gar nicht gefallen hat, das war das Ende. Ich hatte vorher in anderen Rezensionen schon von einem kitschigen Happy End gelesen. Ok – ehrlich gesagt erwarte ich bei dieser Art von Romane auch ein Happy End und wenn es ein bisschen kitschig ist, dann ist es auch ok.
Das war aber nicht kitschig, sondern widerlich süß und extrem klebrig.

Fazit: Ziemlich kinky – aber auch romantisch.

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