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[Rezension] Scott Westerfeld: Behemoth

Originaltitel, 2010
Deutsche Übersetzung: Behemoth – Im Labyrinth der Macht
Genre: Jugendbuch, Steampunk
Serie: Leviathan #2

Die Leviathan schafft es nach Konstantinopel. Doch beim Besuch des Sultans geht alles schief und Dr. Barlow und Deryn müssen feststellen, das der Sultan sich bereits mit den Deutschen verbündet hat. Alek und seine Männer werden dagegen vom Kapitän wieder mit Misstrauen behandelt und das erzwungene Nichtstun sorgt bei Alek für schlechte Laune. In Konstantinopel kochen die Emotionen über. Aufständische Gruppen wollen den Sultan absetzen. Und kurze Zeit später befinden sich Deryn und Alek mittendrin in den Wirren.

Zwischen den Büchern gibt es keine große Atempause, die Ereignisse gehen nahtlos weiter. Nachdem ich am Ende von Leviathan den Eindruck hatte, das die Fronten zwischen den Darwinisten und den Clankern auf der anderen Seite langsam aufweichen würden, musste ich nun feststellen, dass das wohl eher Wunschdenken war.

Deryn wird sich langsam ihrer Gefühle für Alek bewusst. Sie weiß aber auch ganz genau, das diese aussichtslos sind. Denn selbst wenn sie sich nicht als Junge verkleiden würde, sie wäre trotzdem noch immer eine Bürgerliche. Dafür kommen aber einige andere hinter ihr Geheimnis.  Alek dagegen hat immer noch keine Ahnung, wer Deryn eigentlich ist. Unter den Aufständischen in Konstantinopel findet Alek schnell neue Verbündete und Freunde. Freunde, die Deryn eher mit mit Misstrauen beäugt, denn darunter ist auch das Mädchen Lilit. Trotz aller Gefühle und Eifersucht verwandelt sich Deryn aber nicht in ein von Liebeskummer nur so verzehrtes Mädchen.  Zum Glück, denn das würde auch gar nicht zu Deryn passen. ;)

Auch im zweiten Teil der Reihe bleibt das Tempo hoch. Erneut gibt es fantastische Lebewesen und unglaubliche Maschinen. Die geheimnisvollen Eier, die Dr. Barlow auf die Leviathan brachte, schlüpfen und die Wesen, die da herauskommen, sind wirklich nochmal etwas ganz anderes als ich es erwartet hätte. Das osmanische Reich ist eine tolle Kulisse für das Buch – fremdartige Gebräuche, politisch instabil. Zwar gibt es viele Clanker in der Stadt, doch so ganz abgeneigt sind die Menschen den Darwinismus auch nicht. Abgerundet wird das ganze wieder durch die vielen schwarz-weiß Illustrationen von Keith Thompson, die auch im der ebook Ausgabe wunderbar wirken.

Fazit: Ebenso fremdartig und spannend wie der erste Teil. Ich kann die Fortsetzung jedem empfehlen, der auch den ersten Teil gelesen hat!

4sterne

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