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Vom Umziehen und Ankommen.

Ich hatte es in anderen Beiträgen schon mal anklingen lassen – ich bin umgezogen. Für andere ist sowas kein so großer Schritt – eine Bekannte von mir zieht im Schnitt alle zwei Jahre um, weil sie sich sonst so festgefahren fühlt (wohlgemerkt, immer innerhalb der gleichen Stadt!). Aber nach über 15 Jahren in einer 1-Zimmer Wohnung hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte mehr!

Nun ist das immer leichter gesagt als getan. Auf meiner Liste standen folgende Punkte: Ruhig sollte es sein, aber auch zentral. Mit Balkon. So gelegen, das ich weiterhin mit dem Rad zur Arbeit kann. Toll wäre eine Wohnung in einer ruhigen Seitengasse in der Altstadt, aber sowas ist ja praktisch nicht zu bekommen… oh doch!

Vom Umziehen und Ankommen.

Im Rahmen des Umzugs habe ich mich übrigens extrem oft über mich gewundert. Meine Bücherregale habe ich im Laufe der Jahre immer wieder mal aussortiert. Von daher habe ich jetzt nur einige Klassiker weg gegeben, die ich auch als ebook habe. Aber gerade bei der Kücheneinrichtung habe ich mich oftmals über mich selber geärgert. Ich besaß vier Salatbestecke. Ein Fischbesteck (ich habe noch nie Fisch zubereitet!) Eine Gebäckzange, nie benutzt. Und massenhaft Küchengeräte, die Arbeitserleichterung versprachen, aber alleine die Reinigung war aufwändiger als deren Benutzung. Meine neue Küche hat übrigens einen ziemlichen Nachteil, den ich aber erst beim einräumen so richtig entdeckte – ich habe keine Schubladen. Gar keine. Inzwischen finde ich den Korb auf der Arbeitsfläche aber ganz praktisch. ;)

Vom Umziehen und Ankommen.

Komplett eingerichtet bin ich noch nicht. Da meine alten Regale sich teilweise schon bogen, habe ich sie größtenteils aussortiert. Momentan liegen meine Bücher noch am Boden, aber in ein paar Wochen kommt ihr neues zu Hause. Zwei alte Billys durften mit. Eines dient mir jetzt in der Abstellkammer, das andere wurde zweckentfremdet und steht nun im Bad. Tja, von Schiller zu Klopapier und Handtüchern, das ist schon harter Tobak. ;)

Vom Umziehen und Ankommen.

Wenn die neuen Regal eingeräumt sind, dann möchte ich übrigens eine kleine Regaltour veranstalten – seit gespannt!

10 Comments

  1. Ich habe auch einen Billy im Bad. Der ist doch universell einsetzbar :-)

    Ich wünsch Dir nur schöne Zeiten in Deiner neuen Wohnung! Ein bisschen zuhause scheinst Du Dich ja schon zu fühlen, hab ich den Eindruck. Und ich bin sehr gespannt auf die Regaltour.

    LG Gabi

    • Ich fühl mich auch pudelwohl. Natürlich ist es noch ein wenig unordentlich hier, aber sobald die nächsten Möbel kommen, wird sich das ändern. ;)

  2. Du hast 15 Jahre in einer EINzimmerwohnung gewohnt??? Hattest du wenigstens eine extra Küche? :O Ich glaube, dass hätte ich nie geschafft. Ich hatte schon Probleme mein Zeug in einem Zimmer mit Nutzung von Flur und Küche unterzubringen. Und da habe ich nur wenige Jahre gewohnt und hatte auch noch viele Sachen bei meinen Eltern.
    Wir wohnen gerade zu zweit in einer 2,5 Zimmerwohnung auf 55qm und wir finden es viel zu klein. Um wieviel hast du dich vergrößert? :)

    • Das Zimmer war groß. Und ja, die Küche war extra, es gab ein großes Kellerabteil, der Balkon war groß…insgesamt fast 40 qm, dazu sehr billig.
      Jetzt hab ich 60 qm. Der Flur ist mini, aber das Bad ist riesig, das Schlafzimmer ist genau passend und das Wohnzimmer sehr groß, mit offener Küche.

  3. Windmaus

    Ich wünsche dir alles Gute in deiner neuen Wohnung! Auf die Regaltour freue ich mich^_^

  4. Ich finde Umziehen auch total anstrengend – aber fürs Ausmisten ist es sehr hilfreich. ;-)
    Ich hoffe, du lebst dich gut in deiner neuen Wohnung ein (bzw. hast dich schon gut eingewohnt)! Auf die Regaltour bin ich schon gespannt.

  5. Ich habe auch lange in einem Einzimmerappartement gelebt, welches noch eine schmale „Küche“ (ein Herd passte dort nicht mehr hinein) und ein WC + Dusche hatte, sehr günstig und sehr ruhig gelegen, aber irgendwann wollte auch ich mal mehr Platz für meine Bücher und eine richtige Küche. :)

    Du hast mich zum Schmunzeln gebracht, als Du von den überflüssigen Küchenutensilien berichtet hast. Zum einen war das bei mir ähnlich, zum anderen musste ich an Bee Wilsons Buch denken. :D

    Eine wunderbare Zeit in Deinem neuen Reich!

    • Ich hatte schon eine richtige Küche, bei mir passte sogar ein Tisch mit drei Stühlen hinein. ;) Was mich einfach sehr gestört hat, das war die Tatsache, das mein Schlafbereich nicht extra war. Ich hatte das Bett zwar schon optisch abgetrennt, aber richtig getrennt ist doch was anderes.
      Bee Wilson habe ich vor kurzem beendet und mich dabei extrem oft wiedererkannt! Ich habe mir ja vorgenommen, anstatt den X-Zwiebelschneider zu kaufen, vor jedem möglichen Kauf noch mal in mich zu gehen, ob ich den Kram auch wirklich brauche…

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