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Andreas Séché: Zwitschernde Fische

Ein Buchliebhaber will ein Buch kaufen und erlebt eine unglaubliche Geschichte. So könnte ich das Buch in einem Satz zusammenfassen und doch wäre es viel zu wenig.

Schauplatz ist Athen. Hier lebt Yannis, der aus dem Kauf eines neuen Buches immer ein Ritual macht. Diesmal verirrt er sich in den kleinen Gassen und landet in einem kleinem, verstaubten Buchladen. Dort trifft er Lio, eine geheimnisvolle Frau, die ihn sofort verzaubert. Doch nach einigen Gesprächen über Bücher verschwindet Lio spurlos.

zwitschernde fische

„Zwitschernde Fische“ ist ein Buch mit einer wundervollen, poetischen Sprache, in dem sich Realität und Fiktion vermischen. Die Gespräche über die Welt der Bücher, die Yannis und Lio führen, sind informativ, wenn es um die Herstellung von Büchern geht. Aber von der bloßen Herstellung geht es zum schreiben selber und hier wird es magisch. Warum ähneln sich die Gestalten in manchen Büchern so sehr? Können sich Romanfiguren wirklich gegenseitig besuchen? Der Gedanke ist auf jeden Fall reizvoll. Zusätzlich gibt es auch noch weitere Einschübe über weitere Autoren, die wahrlich nicht immer Helden waren, sondern manchmal auch zu Mördern wurden.

Neben den fast schon philosophischen Erörterungen gibt es dann aber auch die Frage, was mit Lio passiert ist und wer sie eigentlich ist. Dabei wird die Geschichte nicht zu einem Abenteuerroman, aber es bringt eine Prise Spannung hinein. Und zumindest für mich war die wahre Identität von Lio eine Überraschung.

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